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1988 gründeten Dr. Hannes Brandau und Wolfgang Schüers
in Graz das Institut für systemische Bewusstseinsentwicklung
und Supervision. Das Hauptwirkungsfeld des damaligen
Institutes lag in der Konzipierung und Durchführung massgeschneiderter
Fortbildungen für MitarbeiterInnen pädagogischer,
psychosozialer und pflegerischer Berufsfelder, in denen systemische
Beratungsmethoden vermittelt wurden. Ein weitere Schwerpunkt
lag in der Durchführung von Ausbildungslehrgängen
für Supervison, die von der ÖVS anerkannt wurden.
Hannes Brandau und Wolfgang Schüers gaben in dieser Zeit
durch verschiedene Publikationen wichtige Impulse für
den Ansatz systemischer Supervision in Österreich und
Deutschland.
Das Mitwirken von Dr. Lissi Lechthaler Linser und Helmut Promberger
seit 1993 und Sonja Freund seit 1998, führte zunehmend
zu einer neuen inhaltlichen Ausrichtung und örtlichen
Verlagerung des Institutes, die schließlich zu einem
neuen Namen führte.
Das ursprünglich ISB in Graz ist heute ein Kooperationspartner
des Institutes für Systemische Integrative Beratung
und Supervision, das jetzt weitere Sitze in Innsbruck
und in Fürstenfeldbruck (Raum München) hat und neben
verschiedenen Leistungen wie Systemorientiertes Beraten, Therapie,
Supervision, Coaching, Teamentwicklung und Organisationsentwicklung
vor allem Lehrgänge zum Systemischen Arbeiten anbietet.
Darüber hinaus führt das Institut seit kurzem den
Lehrgang "Systemischer Berater/Systemische Beraterin"
durch und ist anerkanntes Mitglied des Dachverbandes Deutsche
Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie
(DGSF).
Sonja Freund, Helmut Promberger und Dr. Lissi Lechthaler
haben ihre "systemischen Wurzeln" im Münchner
Familienkolleg. Helmut Promberger und Sonja Freund haben darin
außerdem als LehrtrainerIn und SupervisorIn bis 2000
in der Ausbildung von FamilientherapeutInnen und Systemischen
TherapeutInnen mitgewirkt.
Lissi Lechthaler Linser hat im eigenen Institut in Innsbruck
mit Erfolg und viel Anerkennung im Feld zahlreiche Lehrgänge
für "Systemisches Arbeiten mit Eltern, Kindern und
Familien" durchgeführt.
Was uns verbindet, sind die Grundannahmen und das Menschenbild
der Systemischen Therapie und Beratung. Sie besagen u.a.,
dass in Menschen alle Fähigkeiten angelegt sind, eigene
Probleme lösen zu können. Es gilt, Menschen zu unterstützen,
(wieder) Zugang zu ihren Ressourcen zu finden und sie zu stärken,
eigene, für sie passende Lösungen zu entwickeln.
Der Umgang der Menschen untereinander ist dabei geprägt
von Wertschätzung und Respekt vor der Würde des
Einzelnen und der Eigendynamik des jeweiligen Systems.
Uns leitet außerdem die Idee, unser Wissen und unsere
Erfahrung zusammenzutragen und gemeinsam etwas Neues und Nützliches
zu schaffen, das über das hinausgeht, was jeder einzelne
von uns zu leisten vermag. Dieses "Mehr-als-die-Summe-seiner-Teile"
möchten wir an andere weitergeben.
Als Mitglieder des Instituts sind wir daher in ständigem
Dialog miteinander, tragen Erfahrungen und Ideen zusammen,
entwickeln miteinander Konzepte weiter und überprüfen
sie in der praktischen Arbeit jeweils im eigenen Feld. Was
sich davon in der Arbeit mit Menschen bewährt, nehmen
wir in unser Ausbildungskonzept hinein.
Außerdem tauschen wir uns mit anderen Personen und
Institutionen aus, bzw. arbeiten oder kooperieren mit ihnen
zusammen.
Persönliches Wachstum und professionelle Weiterentwicklung
sind uns sehr wichtig. Deshalb bilden wir uns ständig
selbst weiter fort und sind interessiert und aktiv beteiligt
an der praktischen und konzeptionellen Entwicklung des systemischen
Ansatzes und an der Integration von Elementen anderer Schulen
und Richtungen. |
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